Wir sind Team Wolf: professionell, engagiert und herzlich
Der Erfolg unserer Arbeit beruht auf der Qualität und dem Engagement jedes Einzelnen im Team Wolf. Wir sind ein multiprofessionelles Team aus Sozialpädagog:innen, Fachleuten Betreuung, Reittherapeutinnen und weiteren Berufen aus dem psychosozialen Arbeitsfeld. Wir alle verfolgen das Ziel den Kindern und Jugendlichen ein sicheres Zuhause zu bieten. Wie auch die Individualität der Kinder und Jugendlichen, wird die Individualität der Mitarbeitenden in den Alltag eingebracht. Jeder bringt seine Stärken ein, was einen grossen Topf an Ressourcen für die pädagogische Arbeit zur Verfügung stellt.
Über uns
Die Wohngruppe Wolf bietet 13 Kindern und Jugendlichen ab dem 4. Lebensjahr ein Zuhause. Als soziale Institution haben wir einen Leistungsvertrag mit dem Jugendamt des Kanton Bern. Was die Wölfe auszeichnet ist der familiäre Charakter und die tiergestützte Arbeit. Im Bauernhaus mit Hund, Katz, Meerschweinchen, Hasen, Dornschwanzagam und Fischen, bieten wir den Kindern und Jugendlichen eine sichere Lebensumgebung, mit verlässlichen Bezugspersonen und sicherheitsbietenden Strukturen.
Das Konzept
Als familiäre Kleininstitution legen wir Wert auf Rahmenbedingungen, welche die Beziehung ins Zentrum rücken und nah am Leben sind. In folgenden übergeordneten Grundsätzen wird illustriert, was wir darunter verstehen.
- Der ganze Mensch wird angesprochen. Im Denken, Fühlen, Wollen, Handeln und seinem ganzen persönlichen Umfeld. Wir sehen ihn im Bezug zu sich selbst, zu den Mitmenschen, der Umwelt, der Kultur und dem Spirituellen.
- Mit höchstens 13 Kindern und Jugendlichen beiderlei Geschlechts sind die Wohngruppen überschaubar. Alle kennen einander.
- Die Wohngruppe ist Teil der Gesellschaft. Das öffentliche Leben, die Nachbarschaft und die Stadt werden mit einbezogen.
Unsere Tiere
Die Tiere sind ein zentraler Stützpfeiler unserer Arbeit. Kinder, welche das Vertrauen zu ihren Mitmenschen verloren haben, können in Tieren neutrale Zuhörer finden. Tiere werten nicht, fordern, aber überfordern nicht und spiegeln oft das Verhalten ihres Gegenübers. Für die Kinder impirisches Lernen und für die Sozialpädagog:innen ein Zugang zur Beziehungsgestaltung. Die Verantwortung für ein Tier übernehmen zu können, erlernt Verantwortungsbewusstsein und gibt dem Kind Selbstvertrauen.