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Sozialpädagogische


Wohngruppe Wolf

Mittwoch, 05 Januar 2022 19:27

Mis Pony isch eifach drvogrennt...

Max, unser Neuster und Kleinster im Wolfsstall, geht keinenfalls unter neben den 5 grösseren Pferden. Manchmal fragen wir uns, ob er wohl aus der Geschichte "Max und Moriz" stammen könnte...oder ist er dort davongerann? Jedenfalls ist es alles andere als langweilig mit dem kleinen "Mäxchen" und er hat immer Zeit für ein mehr oder weniger lustiges "Mätzchen".

Sei es stinkfrech mal die Wirkung seiner Zähne ausprobieren oder auch mal den Hintern gegen einen drehen um zu messen wer wohl das Sagen hat und wer hier der Boss ist. Denn keinenfalls sind die Kleinen zu unterschätzen! Max arbeitet schwer daran das Zepter in der Herde zu übernehmen und mischt mächtig auf. Da staunen wir oft nicht schlecht, wenn sogar der 21jährige Django wie ein geölter Blitz zusammen mit Max über die Weide flitzt. Jedenfalls scheint der jugendliche Übermut anzustecken. Aaaaaber die grossen Menschen muss man auf Herz und Nieren (und Nerven!!) testen! Bei den Kindern geht Max meist nach dem Motto "Stärke hat es nicht nötig Schwäche auszunützen" und ist ganz lieb.

Wehe aber, wenn sich jemand wagt Max in den Weg zu stellen und bestimmen möchte wo es lang geht. Da hat Mäxchen einige Tricks auf Lager und kam doch schon ettliche male alleine in den Stall zurück. Schliesslich ist Max gross, stark, mutig...einfach ein kleiner riesiger Matcho. Und so kam es, dass er blöderweise bei einem geglückten Losreissversuch  doch nicht ganz soooo allwissend war und den Nachhauseweg nicht fand.
So lief er in den tiefen Wald und verschwand dort "irgendwo im Nirgendwo".

Die Wölfe machten sich auf den Weg um Max zu suchen. Zu Fuss, mit dem Auto, Velo und zum Schluss noch mit den Pferden suchten wir Max ganze 2,5 Stunden. Dass es schon dunkel war, machte es auch nicht einfacher und wir informierten die Polizei. Keine Spur von Max bis wir endlich, schon dem Aufgeben nahe ein fröhliches Wiehern und Hufgetrappel aus der Dunkelheit hörten. Max erkannte glücklicherweise seine Pferdefreunde und kam uns entgegen.
Ich muss wohl nicht beschreiben, wie froh wir alle waren den kleinen, süssen, frechen Max wiederzuhaben! 

Unpassenderweise musste ich während der Suche immer wieder das selbe Lied singen...hört selber!